Rosenträume Wirklichkeit werden lassen

Rosenträume Wirklichkeit werden lassen

Es ist nur verständlich, dass die Rose als “Königin der Blumen” bezeichnet wird. Nicht umsonst gehen am Valentinstag und Muttertag Tausende nostalgische Rosen über die Theken von Blumenhändlern. Jedoch sind sie natürlich nicht nur zum Verschenken beliebt, sondern auch die beliebtesten Gartenpflanzen, da einige Sorten sogar den ganzen Sommer hindurch blühen und man sich lange an ihnen erfreuen kann.

“Ich will Rosen im Garten!”

Sich Rosen schenken zu lassen ist einfach, sie jedoch zu pflanzen und richtig zu pflegen schon nicht mehr. Damit die Rosen im Garten einem lange erhalten bleiben, benötigen Sie eine besondere Pflege mit Pflanzenschutz und vor allem den richtigen Rosenschnitt! Falls Sie noch keine Rosen besitzen, können Sie bei verschiedenen Anbietern jegliche Rosenarten erwerben.

Rosenträume erfüllen rosa Rosen im Garten

Rosen im Garten können auch die Hauswände schmücken (c) strowa / pixelio.de

Eine Auswahl treffen

Allein in Deutschland gibt es etliche Rosenarten, die von Haushalt zu Haushalt auf unterschiedliche Geschmäcker treffen. Je nach grünem Daumen kann man sich pflegeleichtere Rosen zulegen wie Kleinstrauchrosen oder aber auch pflegeintensivere, wie Kletterrosen. Hier eine Auflistung der beliebtesten Rosen im Garten:

Kletterrosen sind mit ihren meterlangen Trieben von mindestens zwei bis drei Metern äußerst beeindruckend und können an Lauben, Pergolen und Hauswänden hochgeleitet werden. Dies sollte mit den jungen Blüten sehr früh – entweder in die Breite oder in die Waagerechte – gemacht werden, da sich die Kletterrosen sehr reich und vor allem schnell verzweigen. Beetrosen, die schon dem Namen nach herzuleiten, besonders für die Bepflanzung von Beeten geeignet sind, blühen in einem Blütenmeer den ganzen Sommer von Juni bis Oktober.

Kleinstrauchrosen sind ideal für Gruppenpflanzungen, da sie einen tollen Sichtschutz mit ihrem dichten Wuchs und den zahlreichen Blüten abgeben. Oft werden sie auch als Hecke verwendet, um dem Garten damit eine Struktur und besonderen Flair zu verleihen. Natürlich kann man die Kleinstrauchrosen auch in kleinen Gruppen anpflanzen und dafür mit Zwiebelblumen oder Stauden kombinieren. Hinzu kommt, dass diese Rosen im Garten sehr pflegeleicht sind.

Ramblerrosen gehören zu einer Gruppe von kletternden Rosen, was man an ihrer enormen Wuchskraft sehen kann: Mithilfe von Bäumen etc. als Rankhilfe können sie bis zu 10 Meter hoch wachsen. Sie sind sehr üppig, in großen Büscheln und über mehrere Wochen lang blühende Rosen.

Weitere beliebte Rosen im Garten:

  • Wildrosen
  • Rosenstämme
  • David Austin Rosen (Englische Rosen)
  • Edelrosen
  • Zwergrosen
  • Bodendeckerrosen

 

Worauf muss ich achten?

Beim selbstständigen Pflanzen von Rosen im Garten muss man darauf achten, sie korrekt zu schneiden und richtig in den Boden einzusetzen. Wichtig ist hierbei, die Gartenarbeit auch mit entsprechendem Pflanzenschutz zu erledigen um Krankheiten von Rosen im Garten vorzubeugen.

 

Pflanzen und Schneiden

 

Das richtige Pflanzen von Rosen im Garten

Bei Rosen im Garten ist es äußerst wichtig zu beachten, diese schon im Herbst zu pflanzen, da sie zum einen besser anwachsen und zum anderen früher in die Saison starten.

Gründe für die Herbstpflanzung

  • Rosen im Herbst kommen frisch vom Feld, im Frühjahr dagegen aus Kühlhäusern
  • Verkauf von Neuzüchtungen im Herbst, danach wird die Auswahl beliebter Rosensorten kleiner
  • Wachstumsvorsprung gegenüber Rosen im Frühjahr

 

Wie man Rosen vor dem Pflanzen gründlich wässert, schneidet, wie weit die Rosen in die Erde reichen müssen und wie kräftig man die Rosen im Garten angießen und mit wie viel Erde anhäufeln muss, zeigt das folgende Video:

 

Der richtige Schnitt für Rosen im Garten

Ende März wird es schließlich Zeit für einen Frühjahrsschnitt der Rosen im Garten. Hier kommt es zum einen auf die richtige Schnittführung an: Leicht schräg und und ansteigend sollte der Schnitt verlaufen, etwa 5mm oberhalb einer Knospe, sodass Regenwasser gut ablaufen kann. Dabei sollte die oberste Knospe nach außen zeigen und die Wundfläche so klein wie möglich sein. Zum anderen sind Schnitt- und Wachstumsregeln zu beachten:

  • Abgestorbene, beschädigte bzw. erfrorene Triebe entfernen
  • Schwache Triebe stark schneiden -> wenige, aber längere und stärkere Neutriebe (Rose sammelt Kraft in wenigen Knospen an)
  • Starke Triebe schwach schneiden -> mehrere, aber kürzere und schwächere Neutriebe (Rose verteilt Kraft auf viele Knospen)
  • Blütenbildung anregen: Möglichst viele starke Verzweigungen 2ter und 3ter Ordnung hervorbringen.

 

Pflanzenschutz für Rosen im Garten

Rosenträume erfüllen rote Rosen im Garten

Rosen im Garten vor Krankheiten und Frost schützen (c) Echino / pixelio.de

Winterschutz ist bei Rosen im Garten besonders wichtig: Da die meisten Rosen nicht vollkommen frosthart sind, benötigt man effiziente Frostschutzmaßnahmen. Zum einen sollte man die Veredlungsstelle und zum anderen die Triebbasis vor Wintersonne und niedrigen Temperaturen schützen. Dazu sollte man nach dem 1. Juli keine Rosen mehr mit Stickstoff düngen, damit die Triebe bis zum Herbst gut aushärten. Zudem muss auch drauf geachtet werden die Rosen im Garten tief genug zu pflanzen, damit die Veredlungsstelle unter der Oberfläche vor Frost geschützt wird.

 

Schutz vor Rosenkrankheiten

Die häufigsten Rosenkrankheiten sind Sternrußtau, Echter Mehltau und Rosenrost, was allesamt Pilzinfektionen sind. Durch die richtige Standortwahl an sonnigen und luftigen Orten sowie mit lockerem und humusreichem Boden kann man Rosen im Garten vor den Krankheiten schützen. Aber auch mit guter Pflege und genügend Platz kann man den Schutz erreichen: Am besten ist es, die Rosen ausgewogen mit Nährstoffen zu versorgen und in Trockenperioden rechtzeitig zu wässern. Der Pflanzabstand ist dabei auch äußerst wichtig, um anderen Sträuchern Krankheiten und Schädlinge nicht so leicht übertragen zu können und die Rosenblätter nach Regenschauern auch schnell wieder abtrocknen.
Wenn man jedoch Rosen mit ADR-Prädikat kauft, ist man immer auf der sicheren Seite: Die Allgemeine Deutsche Rosenneuheitenprüfung untersucht die Rosen, wie robust und widerstandsfähig sie gegen Pilzinfektionen sind.

Kommentar absenden

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *

Du kannst folgende HTML-Tags benutzen: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <strike> <strong>