Notversorgung bei Stromausfall

Notversorgung bei Stromausfall

Jeder befürchtet es, und doch sind wenige gewappnet für einen eventuellen Stromausfall. Wie kann man sich in dieser Not behelfen? Wie kann man dafür sorgen, dass durch einen Stromausfall möglichst geringe Schäden entstehen?

Mögliche Folgen bei Stromausfall

Ein Stromausfall kann länger andauern. Im Rahmen eines Stromausfalls kann es zum Versagen der Telekommunikationsdienste, wie Datendienste, dem Stehenbleiben elektrisch betriebener Transportmittel, dem Zusammenbrechen der Wasserversorgung, dem Knappwerden von Trinkwasser und dem Ausfall von Geldautomaten kommen. Außerdem werden die Lager in den Lebensmittelgeschäften schnell leer, wenn ein Gebiet von Stromausfall betroffen ist. Für das Bewältigen der Notstromversorgung sind die örtlichen Behörden, Organisationen und Einrichtungen zuständig. Die gewöhnlichen Stromerzeuger wie Wind-,

Notstromversorgung S-Bahn Haltestelle

Bei fehlender Notstromversorgung können bei Stromausfall auch S- und U-Bahnen ausfallen (c) Rainer Sturm / pixelio.de

BHKW- oder Photovoltaikanlagen laufen fast ausnahmslos netzparallel. Das heißt, dass sie bei einem Stromausfall nicht verfügbar sind. Nur inselfähige Anlagen können stets Stromversorgung gewähren.

Notstromaggregate als Lösung zur Notstromversorgung

Eine Möglichkeit der Notstromversorgung ist das Notstromaggregat. Ein gewöhnliches Notstromaggregat kann als Notstromversorgung das gesamte Hausnetz mit sämtlichen Stromverbrauchern versorgen, wobei man sich hier zur geeigneten Notstromversorgung sowie den notwendigen Gebrauch für den persönlichen Haushalt oder das jeweilige Unternehmen beraten lassen sollte. Je nach Bedarf gibt es nämlich verschiedene Notstromaggregate mit unterschiedlicher Leistung. Stationäre sowie mobile Aggregate für eine Notstromversorgung bietet NTC GmbH. Dabei sollten Großverbraucher wie Wasch-, Herd- wie Spülmaschinen sparsam verwendet werden. Ein Notstromaggregat, das eine Leistung von drei bis etwa fünf Kilowatt aufweist, kostet samt Montage zwischen 3000 und 4000 Euro. Der Vorrat an Brennstoff im Tank eines Notstromaggregats von fünf Kilowattstunden reicht bei reduziertem Stromverbrauch ca. drei Tage. Danach muss der Tank wieder befüllt werden.

Günstige Lösungen zur Notstromversorgung

Einfach und preiswert ist ein fix installiertes Notstromaggregat mit zwei oder drei Kilowatt Kapazität. Es kann aber nur vorher definierte Verbraucher wie etwa die Heizung, Kühlgeräte und Notleuchten versorgen. Wie bei der komfortablen Lösung zur Notstromversorgung ist hierbei eine Spannungsregelung wie eine Erdung vonnöten, um die Elektronik der Heizungsregelung schadenfrei zu halten. Bei großen Notstromaggregaten muss deren Funktion regelmäßig überprüft werden. Es gibt auch die Möglichkeit, vorsorglich mobile Notstromaggregate, wie sie in Baumärkten angeboten werden, als Notstromversorgung anzuschaffen. Sie sind für wenige hundert Euro erhältlich und haben eine

Notstromversorgung Kachelofen Holz

Eine Notstromversorgung kann man auch mit einem zuvor installierten Kachelofen erfolgen (c) Leobär / pixelio.de

Leistung von 0,5 bis zwei Kilowatt. Diese Aggregate darf man wegen der Abgase nicht in geschlossenen Räumen betreiben. Der Treibstoff, in der Regel Benzin, darf nur in Metallkanistern aufbewahrt werden.

Stromausfall und Heizen bzw. Beleuchtung

Was das Heizen anbelangt, kann man außer einer Notstromversorgung mit Aggregaten, die eine Zentralheizung laufen lassen, auch mit der Installation von Öfen wie Kachelöfen vorsorgen, die nicht strombetrieben sind. Diese vermitteln eine gute Wärme und Unabhängigkeit. Ein Stromausfall kann im Extremfall Tage oder Wochen andauern. Für den Notfall sollten Kerzen, Batterien, Taschenlampen und Zündmittel bereitstehen, damit die Versorgung mit Licht gewährleistet ist.

Stromausfall: Was tun ohne Notstromversorgung?

Bei einem Stromausfall darf nicht die Polizei gerufen werden, denn es liegt kein ausdrücklicher Notfall vor. Kerzen, Taschenlampen, Decken, Brennmaterial für eventuell vorhandene Öfen sollten herbeigeschafft werden, wenn man keine Notstromversorgung im Haus hat. Stromfresser sollten vom Netz genommen werden, wenn Stromaggregate laufen. Außerdem sollten alle Elektrogeräte, die während des Stromausfalls liefen, vom Netz getrennt werden. Denn sobald wieder Strom fließt, kommt es zu einem Einschalt-Rush, sodass wahrscheinlich die Sicherung fällt. Eine Lampe oder ein Radio können eingeschaltet bleiben, damit man merkt, sobald wieder Strom vorhanden ist.

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