Archiv für die Kategorie „Mayers Tage“

Sunlight at the sea

Sunlight at the sea

Tagging: 2010, Bremerhaven, Freiheit, Sonne, Liebe, Karin, Schwerelosigkeit, Freude, angekommen.

Service in der Wüste

Ein großer Supermarkt in einem Einkaufszentrum. Der Mayer irrt durch die Gänge auf der Suche nach “black eyed peas”. Nein, keine CD der gleichnamigen Band, sondern wirklich Schwarzaugenbohnen als Zutat für einen leckeren Eintopf habe ich gesucht. Erfolglos. Also begebe ich mich auf die Suche nach einem Mitarbeiter bzw. Mitarbeiterin, um zu fragen, ob ich das hier bekommen kann. In der Abteilung für frisches Obst und Gemüse werde ich fündig. Ein Verkäufer mittleren Alters, der meine Frage nach Schwarzaugenbohnen zunächst mit einem erstaunten Stirnrunzeln quittiert. Dann aber geschieht das Unglaubliche: Der Mann macht sich mit mir auf die Suche – zuerst zu den Konserven, dann weiter zum Regal mit getrockneten Hülsenfrüchten und Ähnlichen, schließlich in die Abteilung für ausländische Spezialitäten. Dort wird er fündig und freut sich, dass er wieder etwas hinzugelernt habe. Zum guten Schluss will er noch wissen wofür ich das verwende, weil er beim nächsten Mal ganz genau Bescheid wissen will. Freundlichst verabschiedet er sich von mir und ich bin völlig baff. Gefühlte 35 Jahre ist es her, dass ich derart nett und zuvorkommend bedient wurde. Der Mann bekommt von mir das goldene Servicesiegel des Monats, ach was, des Jahres.

Wunder

Sich “Etwas von der Seele reden” sagt man ja, in diesem Falle müsste es “von der Seele schreiben” heißen, aber das ist es längst nicht mehr. Nein, es ist – selbst wenn es sich womöglich  so liest – auch keine Schilderung, keine Zusammenfassung von Erlebnissen oder Empfindungen, es ist eine Hymne an das Leben, an das was selbst aus den finstersten Tälern heraus im Leben noch möglich werden kann, an die – wenn Ihr so wollt – höheren Mächte, die so unglaubliche Wandlungen und Möglichkeiten bieten können, dass es zumindest mein Vorstellungsvermögen weit übertroffen hätte, hätte ich dies Alles nicht selbst erlebt.

Herbst 2002. Der Abstieg begann langsam.  Anfangs wähnte ich mich gar im ungehemmten Aufstieg. Aber die Dinge schlichen sich auf leisen Sohlen an mich heran. Als ich die Veränderungen bemerkt hatte war es längst zu spät. Das Geschäft, unser Erspartes, der Führungsposten und die Frau waren weg. Eine Menge Schulden, ein Job, den ich unter anderen Umständen nie gewollt hätte und die große Leere waren da. Ich kämpfte ohne zu wissen wofür und warum. Zwei Jahre führte ich die Kämpfe und Selbsttäuschungen fort, dann schlug ich auf. Im Allgäu, in einer psychosomatischen Klinik. Dort brachte man mir bei wie ich wieder anders fühlen und handeln konnte, aber mit den Fehlern war ich doch noch lange nicht am Ende. Eine neue Beziehung war ich eingegangen, das Eis unter der Hoffnung war jedoch viel zu dünn, es brach. Wieder 15(!) endlose Klinikwochen und die Erfahrung, dass kein Freund, keiner aus der Familie sich einen Dreck um einen schert, wenn man nicht körperlich sondern psychisch erkrankt ist. Der Tiefpunkt an Heilig Abend 2007: ein kurzes Telefonat und ich war wieder ganz alleine.

Als ich irgendwann im Januar 2008 die Klinik verlassen durfte war ich weder gesund noch voller Hoffnung. Allerdings hatte ich einen neuen Freund gewonnen. Ein Mann, der Vieles erlebt hatte und wegen eines sog. “Burnout-Syndroms” mein Mitpatient gewesen war. Ein Ex-Skirennläufer, Zeitungsmacher, Buchautor, mit dem mich seither eine schöne Freundschaft verbindet und dem ich es zu einem großen Teil zu verdanken habe, dass ich nicht den “Last Exit” gewählt habe. Er weiß davon gar nichts, außer wenn er jetzt dann vielleicht diese Zeilen liest, denn wir taten nichts Besonderes. Spaziergänge, Geplauder, ein wenig philosophieren und rumalbern. Aber das war es, was mich über jene Tage hinweg gebracht hat.

Der nächste Tiefpunkt ließ nicht lange auf sich warten. Mein damaliger Arbeitgeber war der Meinung, dass meine Erkrankung viel zu lange dauerte und bestellte mich daher zum Gutachter, um feststellen zu lassen, ob ich in absehbarer Zeit wieder für die Arbeit tauglich werden würde. Der Gutachter kam zu einem negativen Ergebnis und empfahl mich für die Frühverrentung. Ich war verzweifelt. Die zu erwartende Apanage war viel zu gering um im teuren München und mit dem Schuldenberg im Gepäck vernünftig leben zu können. Alleine die Warmmiete und die Tilgungsraten beliefen sich damals auf 1.215 Euro im Monat!

Irgendwie musste ich auf andere Gedanken kommen. Daher gönnte ich mir trotz der widrigen Umstände eine Reise zur re:publica nach Berlin. Dort entstand ein abenteuerlicher Plan. Da ich in München ohnehin nichts mehr verloren hatte würde ich umziehen. Aber wohin? Bei meinen zahlreichen Reisen nach Bremen war ich auch einmal in Oldenburg gewesen und erinnerte mich daran, dass es mir dort recht gut gefallen hatte. Also buchte ich kurzerhand mein Bahnticket um und fuhr nach der Veranstaltung dorthin. Ich hatte mich nicht getäuscht. Es gefiel mir, die Mieten waren weitaus günstiger und schon wenige Wochen später war ich umgezogen. Nun kann man Vieles zurücklassen bei einer Entfernung von 800 Kilometern, das tat ich auch, aber sich selbst nimmt man ja mit. So auch die die Krankheit, die Enttäuschungen, die Schulden, den Schmerz. Aber die Dinge begannen sich zu ändern, ich musste Neues entdecken, mich zurechtfinden, heimisch werden, Kontakte knüpfen. Darüber verblasste Vieles aus dem alten Dasein, wurde schlicht unwichtiger, es war als ob die Sonne zaghaft durch die Wolken schielen würde.

Dann kam der 4. September 2008 und ich traf SIE! Heute scheint auch im Schneesturm die Sonne, mein Herz ist jeden Tag voller Freude, die Widrigkeiten sind plötzlich recht einfach auszuhalten und der Rest, der mir von der Krankheit wohl für immer bleiben wird schert mich einen Dreck. Wir leben in einem schönen Haus, der Hund tollt im Garten herum und ich bin der glücklichste Mann der Welt, der SIE im August ehelichen darf. Und: Ich kann’s annehmen, ich sage: “Das hab’ ich mir verdient!”

Nachwort: Viele Leser hat der Notizblog im Vergleich zu anderen Blogs ja nicht unbedingt, aber trotzdem: Wenn auch nur ein Mensch diesen Text liest, der daraus einen kleinen Hoffnungsfunken schöpfen kann, dann fände ich das klasse.

Blaupause

Inzwischen dürft Ihr mir beim Kaffee trinken zusehen…

Vor 20 Jahren…

Nachdem sich heute krampfhaft daran erinnert wird, was an jenem 9. November 1989 so stattgefunden hat, will ich das auch mal tun ;-)

Damals war der Mayer Geld- und Wertpapierhändler bei der Versicherungskammer Bayern, was mir heute völligst fremd vorkommt. Ich lebte in einer 2 Zimmer Wohnung in einer Münchner Betonwüste. Ich war Single. Genauso fremd kommt es mir vor, dass ich damals meinen Bruder bei mir beherbergte, dessen erste Ehe gerade in die Binsen ging. Die berühmte Tagesthemen Sendung mit dem Hajo Friedrichs habe ich – bereits von einer größeren Dosis Rotwein umwölkt – nur so am Rande wahrgenommen. Ich war halbwegs positiv erstaunt, aber dass das kommen würde, was dann in der Folgezeit tatsächlich kam, konnte ich mir im Entferntesten nicht vorstellen. Aber ich habe mir damals Vieles nicht vorstellen können. Auch nicht welche fatale Bedeutung 9/11 nach amerikanischer Interpretation dieser Datumsangabe erlangen würde…

Moonwalk

Ein Stück Erinnerung wird wieder lebendig

Es war zum Ende des dritten Schuljahres hin und wir hatten den Direx in diesem Jahr. Der hatte gesagt wir sollten unsere Eltern bitten, ob wir nicht in der Nacht am Fernseher zugucken dürften, wenn die ersten Menschen den Mond betreten. Also wurde ich irgendwann in der Nacht geweckt und meine Eltern, mein Bruder und ich starrten auf die Mattscheibe in unserem Wohnzimmer. Die Namen Neil Armstrong und Edwin Aldrin sind seither in meiner Großhirnrinde regelrecht eingraviert. Schon damals – im Alter von knapp neuen Jahren – war der Moment als ein Astronaut seinen Fuß als erster Mensch auf den Erdtrabanten setzt für mich irgendwie “magisch”.

Und diese Nacht hatte Folgen… Die bestanden zunächst darin, dass ich mit meinen zahlreichen Kumpels damals in den Sommerferien eine unglaubliche Anzahl von Raumschiffen in den Sandkasten unserer Wohnanlage zimmerte und später tonnenweise Bücher über Weltraumforschung und Astronomie verschlang. Daneben konsumierte ich jahrelang ein paar Zentner “Perry Rhodan” Heftchen… Wegen angeborener naturwissenschaftlicher Unterbelichtung hat sich diese Euphorie aber keineswegs in irgendwelchen schulischen Glanzlichtern manifestiert…

Dennoch bin ich bis heute ein glühender Verfechter der bemannten Raumfahrt und denke, dass die langfristige Zukunft der Menschheit nur im Aufbruch zu den Sternen bestehen kann.

Welche Erinnerungen habt Ihr an diese Nacht? Hat Euch das damals auch in irgendeiner Weise gepägt?

Perspektiven

Warm ist es draußen, der Himmel wie blankgeputzt, ein sanfter Wind weht und die Tage sind endlos lang hier im Norden. Viele Menschen haben mich vergessen und ich habe ebenfalls viele Menschen vergessen. Es war einmal Trauer, es war einmal Wut. Jetzt ist etwas Neues: Freiheit! Ich bin bei mir selber angekommen und der Frieden ist weit größer, als das was aus alten Tagen noch gelegentlich schmerzen mag. Da sind neue Pläne. Vielleicht werde ich bald mal Golf ausprobieren obwohl ich noch Sex habe und vielleicht fange ich an ein neues Buch zu schreiben. Mal seh’n… Heute geh’ ich erst einmal zum Bummeln in die Stadt, kaufe mir einen Eiskaffee und mache mir überhaupt einen faulen Lenz. Jetzt seid Ihr upgedated :-)

PSS

oder auch:

Persönlichkeits-Stiptease-Stöckchen

frisch gefangen bei:

Family Madness

Also gut… bringen wir’s hinter uns ;-)

Fragen an Mayer

1. Was hasst Du an Deinem Computer am meisten?

Dass er beim Starten so lahmarschig ist

2. Song des Tages?

Rock & Roll ain’t Noise Pollution

3. Was ist dein Lieblingsfilm?

Mr. Hobbs macht Ferien

4. Was ist dein Highlight des Tages?

Mein brandneues Samsung Netbook

5. Was willst du unbedingt lernen?

Mit einer Videokamera umgehen können, besser HTML verstehen, vielleicht mal noch ne skandinavische Sprache

6. Was hast du zuletzt gekauft?

Mein brandneues Samsung Netbook

7. Was ist dein Lieblingswetter?

Sommerlich; trocken und warm

8. Was ist momentan dein wichtigstes Ziel?

Abnehmen…

9. Was denkst du über die Person die dich getaggt hat?

Hab’s mir gemopst, aber ich glaub’ der ist nett :-)

10. Wenn du ein komplett eingerichtetes Haus irgendwo auf der Welt bezahlt bekommen würdest, wo würdest du es hinhaben wollen?

Oldenburg :-)

11. Was würdest du, wenn du könntest, an dir ändern?

Wampe weg…

12. Wenn du die nächste Stunde irgendwo auf der Welt verbringen könntest, wo wärst du dann gerne?

Sydney

13. Was ist dir an Freunden wichtig?

Dass sie auch in den miesen Zeiten nicht einfach verschwinden

14. Wen würdest du gerne mal treffen?

Helmut Schmidt und Udo Lindenberg. Zusammen ;-)

15. Was ist dein Lieblingsstück in deinem Kleiderschrank?

Kann ich beim besten Willen nicht beantworten

16. Was ist dein Traumjob?

Schriftsteller

17. Was sind deine Lieblingsbands (Künstler)?

Queensryche, Guns & Roses, Led Zeppelin, Ramones, Bad Company, Herbert Grönemeyer u.v.m.

18. Was ist deine Lieblingsgroßstadt?

Sydney, Melbourne, Vancouver, Berlin, München

19. Was ist zur Zeit dein Lieblingslied?

Habe ich definitiv nicht

20. Was ist deine Lieblingsserie?

Ich mag keine Serien. Ausnahme ist Tatort. Den gucke ich regelmäßig.

21. Was hast du gerade an?

T-Shirt, Cargo Hose

22. Was ist heute dein Mittagsessen?

Sandwich mit Schinken und Käse

23. Wann hast du heute Feierabend?

Wenn ich keinen Bock mehr habe…

24. Welche Farbe hat die Bettwäsche, die gerade aufgezogen ist?

schwarz / weiss / orange

25. Welche Tintenfarbe hat dein Lieblingsstift?

blau, so blau

26. Was würdest du mit 5000€ machen?

erst mal aufs Konto packen

27. Würdest du etwas in deiner Vergangenheit ändern, wenn du die Macht und Möglichkeit hättest?

Ach…

28. Wann musst du morgens aus dem Bett um pünktlich bei der Arbeit zu sein?

Ich mach’ was ich will :-)

29. Lieblingsschokoladensorte?

Dunkle Vollmilch so mit knappen 50 % Kakaoanteil

30. Wer hat jetzt Angst, daß er einer der neuen Beworfenen wird?

Don’t panic – hier ist Selbstbedienung

Ende

Die Rosinenpflückerin

So ein Umzug endet beim typischen Mietskasernenbewohner ja üblicherweise mit der Abnahme der Wohnung durch den Eigentümer bzw. den Verwalter. Bei mir kam letzthin der Eigentümer mit seinem Verwalter und die Nachmieterin war auch gleich dabei.

Ich bin ja schon vor fast drei Monaten ausgezogen und genauso lange hatte ich mein altes Schlafzimmer und einen Eßtisch mit vier Stühlen zwei finanziell nicht gerade gut situierten Ladies gegen Abholung zugesprochen. Wer mich komplett im Stich lies waren die Ladies und so musste auf den letzten Drücker eine andere Lösung gefunden werden. Die bestand dann darin dass meine Möbel in den Fundus der EWE Baskets übergingen. Die brauchen solche Dinge gelegentlich, um Wohnungen für Spieler zu möblieren. Damit kann ich gut leben, der einmal damit zu beglückende Spieler hoffentlich auch. Jedenfalls waren die Männer von den Baskets gerade dabei die letzten Möbel rauszuschleppen, als schon die Abnahme begann. So weit so gut, damit ist das Szenario für die nachfolgende Story hinreichend beschrieben, vielleicht eines noch, das Gebäude ist Ende der 60er Jahre erbaut und ich musste “besenrein” übergeben, also ohne Renovierungsarbeiten, hatte aber immerhin die von mir gebohrten Löcher auch alle wieder zugegipst.

Wie es sich gehört zückte der Verwalter ein Schreibbrett nebst Formular und einen Kuli und machte sich ans Werk den aktuellen Zustand der Wohnung zu vermerken. Ich schätze mal, er hätte gut 10 Minuten für die 80 qm gebraucht, aber er blieb quasi stecken. Er begann in der Küche, blickte hierhin und dahin, als Frau M fragte, ob denn der Herd auch gehe. Einer mündlichen Versicherung schenkte sie keinen Glauben, also wurden die 4 Platten nebst Backofen in Betrieb genommen und per Handabtastung der Eintritt der Erwärmung abgewartet. Inzwischen hatte sie auch alte Bohrlöcher entdeckt und den Verwalter beauftragt diese aufzuschreiben. Mit Unterscheidung welcher Durchmesser und ob im Fliesenspiegel oder nicht… Sie entdeckte eine Lüftungskappe in der Wand, wusste nicht was es war, zweifelte, ob das o.k. ist, fand Kalk am Wasserhahn und eine nicht ganz passgenaue Türe an einem Unterschrank.

Der Eigentümer, ein honoriger Ingeneur im Ruhestand und ich stierten vom Flur aus auf das Geschehen in der Küche. Hinter uns verliesen wieder ein paar Möbel die Wohnung, einer der Männer grinste breit. Nicht so der Eigentümer. Mit ernster Miene blickte er geradeaus.

Nach qualvollen Minuten bewegte sich unser kleiner Tross ins Arbeits- oder Gästezimmer weiter. Bohrlöcher zählen, deren Eigenarten bestimmen und eine ca. 2 Cent große Scharte im 20 Jahre alten Laminat. “Das müssen Sie aufschreiben!” Befehl von Frau M. Der Verwalter wurde langsam sauer. Er legte seinen Kugelschreiber auf den Boden und knipste ihn mit seiner Digitalkamera ab.  Dann legte er den Kuli neben die Scharte und drückte erneut ab. “Wissen Sie, Frau M., dozierte er, das ist dafür, damit man die Grössenverhältnisse bestimmen kann! Dann kann man sehen wie klein die Scharte ist!” Ich biß auf meine Unterlippe, der Eigentümer war Stoiker.

Alles wurde diskutiert; Heizungsgriffe, Badlampe, Bodenleisten, Flecken im Natursteinfensterbrett. Ich blickte zum Eigentümer. Seine rechte Augenbraue wanderte langsam aber entschlossen nach oben. Er blickte mich an. Seine Augen blitzen und er nickte langsam und sachte dabei.

Die Bohrlöcher, die entstehen würden, weil sie die von ihr nicht erwünschte Klobürstenhalterung entfernen würde, war eines der absoluten, weiteren Highlights, genau wie die Probleme, die beim Anschluß des Telefons oder beim Ablesen des Stromzählers möglicherweise auftreten könnten.

Die Möbel waren mittlerweile weg und irgendwann nach ganz langer Zeit näherte sich die Begehung tatsächlich ihrem Ende. Der Verwalter erklärte, dass nun wohl ALLES aufgenommen sei und es kamen keine Einwände von Frau M mehr. Der Verwalter fragte den Eigentümer, ob der Vormieter – also ich – irgendetwas von den dokumentierten Mängeln zu zahlen hätte. Der Eigentümer verneinte entschieden. Wir grinsten uns an. Ich vollführte innerliche Luftsprünge.

Ich verabschiedete mich von ihm, vom Verwalter, von den netten Männern, die die Möbel geholt hatten und sah mich plötzlich ganz alleine Frau M gegenüber. Sie fand, dass das ja alles so gut gelaufen sei und weil ich ja so nett sei und sie auch noch drei Tage früher in die Wohnung  gelassen hätte, würde sie mich sofort anrufen, wenn ihr Bekannter, der Saxophonist soundso hier auftreten würde und dann würde sie mich zu einem Wein einladen. Ich sah zu, dass ich wegkam.

Ich muss mir ne neue Handynummer besorgen.

Der koreanische Gartenzwerg

Der grenzdebile Diktator flippt aus! Zitat: “Nordkorea fühlt sich nicht länger an den nach dem Koreakrieg vereinbarten Waffenstillstand von 1953 gebunden.” Man atomisiert ein wenig herum und testet Raketen. Man hat nix zu fressen, also der Diktator schon, der Rest vom Volk eher weniger. Vielleicht sollte man lieber mit den 20.000 Rotweinpullen vom Chef eine ordentliche Sause feiern. Aber der ist ja nur einsachtundfuffich groß. Da geht sowas nicht. Da hat man andere Sorgen. Richtig groß rüberkommen zum Bleistift. Da sind Raketen schon toll, keine Frage. Noch toller wäre aber vielleicht auch ein landesweites Kinofestival, bestückt mit den tausenden Videofilmen aus Führers Fundus. Oder wieder mal ne Oper komponieren? Soll er ja können und schon sechs Werke komponiert haben.

Wenn das Alles nix ist, dann finden sich vielleicht ein paar starke Jungs, die den Präse nach Australien mitnehmen. Zum Zwergenweitwurf. In dem Falll kann man die Sache mit der Menschenwürde vielleicht mal etwas weiter hinten anstellen.

#grrr

Rettungsanker Haiti
Eine Aktion von Spreeblick nach einer Idee von Mayers Notizblog
Kontakt

post@mayers-notizblog.de

04407 - 714144

Bei Kaltakquise oder blöden Gewinnspielen lege ich einfach auf oder sag's dem Anwalt :-)

Gute Ideen
Global Voices
Reklame
Neueste Statements
Auch zu finden bei:
re:publica 10

Kamimaro - Fotos von Michael und Karin

Blogverzeichnis - Blog Verzeichnis bloggerei.de

blogoscoop

Klingelbeutel
Who's Online
  • 0 Members.
  • 5 Guests.
  • Insgesamt 145532 Besucher auf MN