Archiv für Dezember 2008

WP Template “67 Pop”

Screenshot von 67 Pop

67 Pop

Ein Wordpress Template von mir selbst gebastelt. Wem es über die Feiertage langweilig sein sollte, der kann ja mal damit rumspielen. Widget ready und hoffentlich komplett eingedeutscht, na ja da kann’s schon noch fehlen, war in Eile ;-)

67-pop.zip

Unterbrechung der Unterbrechung

Ich habe ja weiter unten schon einmal auf diese Meldung bei DDDN hingewiesen. Aus aktuellem Anlass jetzt noch ein kurzes, zweites Posting dazu, denn es gibt jetzt eine Internetseite mit mehr Erläuterungen zu der Krankheit von Tobias Weigand und auch der Termin für die Typisierung möglicher Spender steht nun fest. Also bitte dort weiterlesen.

Ich wünsche allen MN Leserinnen und Lesern ein frohes Weihnachtsfest und einen guten Rutsch!

Pause

=== Pause ===

2009 geht’s weiter… inzwischen wird umdekoriert :-)

Change Part II

Vielleicht kommen ja noch ein paar Vorschläge zu meiner Idee hier einen Blogger des Jahres 2008 zu küren, vielleicht auch nicht… mal sehen. Jedenfalls wird es nach dem Ende der Wahl – so ab ca. Mitte Dezember – eine Pause geben. Steht im Untertitel derzeit noch 2008-20xx, so kann ich nun sagen, dass das Jahr 2008 eine in sich abgeschlossene Episode bildet, die voller Neuerungen und Umbrüche war.  Frührentner, 800 Kilometer Umzug, die Krankheit zum Glück auf ein erträglich stabiles Niveau bekommen und ein großes, privates Glück gefunden, das ist weit mehr als ich zu Beginn diesen Jahres jemals erahnen konnte.

Es ergibt also einen quasi natürlichen Einschnitt. Zudem teste ich derzeit Wordpress 2.7-RC2 in stelle fest, dass sich viel Neues und Praktisches darin verbirgt. Also wird evtl. ein kleiner Klecks an Design und Funktion geändert und ich werde künftig vielleicht ein paar Dinge anders machen als bislang. Und die Veranstaltung hier ggf. auch mehr mit anderen Webfeatures verquicken. Mal sehen.

Zudem machen wir ein wenig Urlaub und ein paar andere Dinge wollen auch erledigt sein, so dass sich diese Pause wirklich aufdrängt. Ganz besonders oft denke ich in diesen Tagen an Opa Edi und wünsche ihm auch von hier aus nochmals alles nur erdenklich Gute! Halt die Ohren steiff, alter Seebär!

Wahlen

Statt Weihnachtsmärchen und Jahresendansprachen macht Mayer’s Notizblog heuer was Anderes. Wer ist für Euch Blogger des Jahres 2008?

Vorschläge mit kurzer Begründung bitte bis Freitag, den 12.12.08, 12:00 hier in den Kommentaren posten. Danach wird dann für ein paar Tage eine Abstimmung laufen. Der Gewinner bekommt einen kleinen Sachpreis (Buchpaket+Überraschung) und wird hier in die Blogroll aufgenommen, falls er nicht schon drin ist. Ich bin ja mal gespannt! Ach so… weitertratschen von der Aktion hier wäre auch verdammt nett :-)

Die Wende

Der K. ging seit der Fünften zu mir in die Klasse und war ein Volltrottel. Sein Vater hatte mal mit meinem gesprochen, als wir uns vor dem Bus versammelten, der uns ins Schullandheim bringen sollte. Danach hatte er seinem Sprössling wohl befohlen sich an meine Fersen zu heften. Ich hab ihn nie eingeladen, aber plötzlich tauchte er in meiner Clique auf und kam von nun an mit schöner, langweiliger Regelmäßigkeit.

Jahre später, schon gegen Ende der Schulzeit hatte es sich eingebürgert, dass man bei uns in der Clique Freitags oder Samstags eine Party, meistens beim Big Pete veranstaltete. Es war Freitag und die Dinge nahmen ihren traditionellen Lauf. Alkohol besorgen, evtl. ein paar Scheiben unter den Arm klemmen und rauf zu Big Pete. Dort lagen wir auf dem Bett oder auf dem Boden rum, rauchten, tranken, redeten blödes Zeug und die Musik war auf echter Nachbarschaftsterrorlautstärke.

Klar, dass irgendwann der dämliche K. auftauchte. Man lies ihn gewähren, aber große Sympathien hegte niemand für ihn, er war einfach zu verwirrt. Diesmal jedoch schüttete er wohl zu schnell zu viel von dem Fusel, den er mitgebracht hatte in sich rein, was zur Folge hatte, dass er schon total prall war als es noch nicht mal richtig dunkel war. Schon vor 22:00 machte er sich torkelnd vom Acker.

Irgendwann später fuhr irgendjemand zu Tanke, um Nachschub zu holen und entdeckte dabei den besoffenen K. wie der vor dem Haus – auf die Rückbank seines Simca 1000 gequetscht – seinen Rausch ausschlief. Wir schlichen runter, um ihn zu beobachten. Dann packten wir alle vorsichtig an und drehten ihn mitsamt seiner Karre in der Parklücke einfach um 180 Grad um. Er merkte nichts und schlief weiter wie ein Murmeltier.

Von nun an hielt immer einer Ausschau von Big Petes Fenster, damit wir den Moment seines erstaunten Erwachens nicht verpassten. Es dauerte, ein paar gingen auch nach Hause inzwischen, aber irgendwann im Morgengrauen kam dann die frohe Botschaft: “Der K. ist wach!” Er stand vor seiner Karre und kratzte sich ungläubig am Kopf, fing an um sein Auto herumzugehen. “Na, schon wieder da?”, rief jemand von uns zu ihm runter. “Öh, …öhm”. Er war noch wirrer als sonst. Wegfahren traute er sich offensichtlich auch nicht, also klärten wir ihn auf. “Arschlöcher! Ihr Arschlöcher!” grantelte er, setzte sich ans Steuer und verschwand. Abends tauchte er wieder auf. Natürlich.

Somalia und so…

Somalia ist ein Staat im äußersten Osten Afrikas, mit ungefähr der doppelten Größe der Bundesrepublik, aber nur geschätzten 11 bis 12 Millionen Einwohnern. Dort herrscht seit 17 Jahren Bürgerkrieg, der Staat existiert nur noch auf dem Papier, funktionierende Strukturen gibt es längst nicht mehr. Alle paar Meilen herrscht ein anderer Clan oder eine andere Miliz und in ein paar entlegenen Küstenkäffern wurden vormals normale Menschen zu Piraten, weil sie sonst keine Chance auf Einkommen mehr sehen.

So, und jetzt spinne ich mal, frei von allen sogenannten politischen und wirtschaftlichen Zwängen. Wie wäre es wenn Somalia Hoheitsgebiet der Vereinten Nationen würde? Die UNO also nicht nur ein paar Bürogebäude über die Welt verstreut besäße, sondern ein eigenes Hoheitsgebiet? Das könnte der Beginn einer echten Entwicklung Afrikas sein, bislang gab es ja von den reichen Ländern immer nur leere Versprechungen. Die Weltgemeinschaft könnte zeigen wozu sie heute im Stande ist. Ein derart aufstrebender Standort mit modernem Rechtswesen und Verwaltung, würde weit in den gesamten Kontinent hinein wirken und vielerorts z.B. Kleinstaaterei und Despotismus beseitigen.

Natürlich wäre das kein kurzfristiges Projekt, sondern ein epochales Ereignis. Ich schätze aber, dass alleine die Ankündigung einer derartigen Projektplanung die meisten Warlords und Clanchefs zur Niederlegung ihrer Waffen bewegen könnte, ein vorangehender Militäreinsatz vielleicht gar nicht ein so großes Ausmaß annehmen müsste. Die Piraten wären gerne wieder Fischer und die Seebewachung durch Kriegsschiffe könnte man sich sparen. Zudem wäre es ein riesiges Wirtschaftsprogramm, das der schwächelnden Weltwirtschaft womöglich eine etwas sanftere Talsohle ermöglichen könnte. Zur Wiederherstellung bzw. zum Aufbau der Infrastruktur würden zehntausende von Arbeitsplätzen geschaffen, Projekt- und Architekturbüros, Zulieferer und Ausrüster über den ganzen Globus könnten von einem derartigen Mammutprojekt profitieren.

In unserem ach so globilisierten Land streitet man ganz kleinstaaterisch über die Ausgabe von sogenannten Konsumgutscheinen zur Ankurbelung der Wirtschaft. Wie niedlich! Das ist also das Ergebnis von 15 Jahren Globalisierungsgerede, wenn’s ernst wird kämpft jeder für sich, die Bundesländer schielen schon argwöhnisch nach Berlin und in Berlin schielt man nach Brüssel, ob es nicht zu teuer wird. Das ist schon ein wenig erbärmlich…

Dabei böte gerade jetzt so ein Marshallplan für Afrika wirklich gigantische Chancen für Alle. Nach dem immens teuren zweiten Weltkrieg haben die USA damals 1948 alleine 12,4 Milliarden US Dollar in den Marshallplan investiert. Rechnete man Kaufkraftverhältnisse und Inflation von 1948 bis 2008 um, kämen vermutlich astronomische Summen zusammen und das wären ja nur die USA Anteile. Würden die anderen reichen Länder im Verhältnis ihrer Wirtschaftleistung ähnliche Summen aufbringen, dann hätte man eine echte Konjunkturlokomotive für viele Jahre. Eine, die auch noch Sinnvolles in die Welt bringt.

Ach, man wird ja noch träumen dürfen….

Change

An dieses Wort aus dem Wahlkampf 2008 des neu gewählten US Präsidenten wird man sich vermutlich noch einige Zeit erinnern und die Floskel hier und da gebrauchen. Ich nehme sie hier jetzt auch her, denn 2008 war Riesenchange in Mayer’s Leben.

Es ist also ein am 4. Dezember leicht verfrühter Jahresrückblick, aber heute ist quasi ein persönlicher Feiertag und da nehme ich mir die Freiheit zum Zufrühkommen.

Der Mayer’sche 2008er Change begann ganz genau am 24.12.2007, als ich in einer psychosomatischen Klinik weilte und ganz banal per SMS von einem Menschen, den ich für meine Partnerin hielt, ins beziehungstechnische Jenseits befördert wurde. Weil ich Weihnachten nicht da war…

Danach kam die nächste Enttäuschung, der lebende Rest meiner Familie, der es trotz persönlich und direkt ausgesprochener Bitte nicht für angemessen hielt, mich in der Klinik auch nur ein einziges Mal zu besuchen.

Und schließlich die Verkündung des Arbeitgebers, dass er mich wegen der langen Krankheitszeiten jetzt dann in die Frührente verabschieden würde. Es hat dann auch nicht lange gedauert und ich wurde zum Gutachter geladen, der das alles so feststellte wie ich es bereits ahnte.

So fuhr ich im April in relativ schlechter Verfassung zur re:publica nach Berlin. Dort entstand im Lauf der Tage aus den Bruchstücken “armer Rentner”, “teures München”, “Scheissleben”, “am liebsten alles hinwerfen” in meiner Matschbirne der Plan tatsächlich noch einmal ganz neu anzufangen. Also fuhr ich nicht zurück nach München, sondern weiter nach Oldenburg. Die Stadt hatte mich schon bei meinem ersten Besuch fasziniert und der Gedanke relativ nahe am Meer zu leben faszinierte mich ohnehin schon immer.

Dort trieb ich mich dann zwei, drei Tage herum, wusste gleich, dass ich mich sauwohl fühlen würde, studierte Wohnungsanzeigen und fasste einen Entschluss: 800 Kilometer Umzug plus Reset-Taste drücken, um quasi noch ein zweites Mal mit dem Leben anzufangen.

Der alte Liebesschrott wurde beerdigt, die (be)sinn(ungs)lose Familie ausgemustert und innerlich mit der alten Arbeit komplett abgeschlossen. Ich habe es bislang keine Stunde bereut. Meine Mittwochssportkumpane und zwei, drei andere Freunde aus der alten Heimat würde ich natürlich schon gern öfter sehen, aber man kann nicht alles haben. Hier gibt es neue Freunde, viel zu entdecken und eine neue, ganz große Liebe. Heute seit drei Monaten. Feiertag. Change gelungen! Dem Mr. Obama wünsch’ ich das auch mit dem Change gelingen…

Die CDU und die deutsche Sprache

Die CDU setzt sich für die Verankerung der deutschen Sprache im Grundgesetz ein. Dazu soll Artikel 22 des Grundgesetzes um den Satz “Die Sprache der Bundesrepublik ist Deutsch” ergänzt werden.

Aha. Das ist wichtig!

Weil sonsten pasierts nähmlich, dass wir alle mitananda verblöden tun. Spricht sich ja heute schon kaum noch einer richtig Deitsch. Wenn das dann jetzt im Grungesez drinnen steht, dann wird alles beser. Das kan doch ein jeder verstehen, weil dann ist nähmlich Geld da und alle müssen lernen bis sies kapirt haben und dann sprechen sich auch die Ausländer daheim alle deitsch und fühlen dann auch alle bald ganz deitsch und haben dann auch VW in Garage und Knödel und Schweinsbraten frisch geschächtet beim türkischen Fleischer gibts und dann gehen die auch nicht mehr beten bei der Mosche sondern in katolischer oder efangelischer Gotteshaus.

Weil dem dann dazu führt, dass sich eine richtige Gemeinschaft entwickeln tut und alle wisen wo sie hin gehören. Dann kann nix mehr pasiern und alle haben gut.

Was bin ich froh.

Chinese Democracy

So nennt sich das neue Album von Guns and Roses. Es ist das erste Studioalbum der Band seit 1993. Die Erwartungen – ja welche denn eigentlich(?) – wurden scheinbar nicht erfüllt. So zu lesen bei Laut und auf einigen weitern Seiten. Tja, wo Guns and Roses draufsteht muss noch lange nicht Guns and Roses drin sein. Ist auch kein Wunder nach 15 Jahren und einer komplett neuen Riege Musiker in der Band.

Ich habe das Album jetzt fünf Mal komplett durchgehört und es ist schon so: Es klingt nach Vielem nur nicht danach was man sich vielleicht unter einer G ‘n R Neuauflage vorgestellt hätte, selbst die Stimme von Axl Rose ist in Teilen anders geworden. Reifer, vielfältiger, besser in meinen Ohren. Der Sound ist zwar mit vielen Anleihen und Versatzstücken aus allen möglichen Strömungen gespickt, aber von welcher Rockscheibe könnte man das nicht behaupten?

Ich finde die Synthese des Ganzen bei fast allen Songs gelungen, nein überragend. Es ist wie Gun and Roses, The Who und Led Zeppelin vereint und ins Jahr 2010 gebeamt. Ultramodern, Avantgarde Rock vom Feinsten. Vielleicht stehe ich mit dieser Ansicht ja ganz weit neben den Mainstream Experten, aber das ist mir herzlich egal :-)

Chinese Democracy hat bei mir den CD Player wahrscheinlich für einige Wochen alleine gepachtet…

Und zu Weihnachten wünsche ich mir, dass die Boys nächstes Jahr in der EWE Arena auftreten :-)

Rettungsanker Haiti
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Bei Kaltakquise oder blöden Gewinnspielen lege ich einfach auf oder sag's dem Anwalt :-)

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